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Schulkinder emotional stÀrken: 6 Dinge, die dein Kind jetzt von dir braucht

Wenn unsere Kinder in die Schule kommen, erwarten wir oft, dass sie plötzlich "groß" sind. Sie lernen Rechnen, Schreiben und die Uhr zu lesen (vielleicht sogar schon mit ihrer ersten rainbowatch©). Doch emotional befinden sich Kinder zwischen 6 und 10 Jahren in einer riesigen Umbruchphase – oft auch "WackelzahnpubertĂ€t" genannt.


​Wie können wir als Eltern Schulkinder emotional stĂ€rken, ohne dabei stĂ€ndig in MachtkĂ€mpfe zu geraten? Basierend auf kinderpsychologischen Erkenntnissen haben wir 6 essenzielle Strategien zusammengefasst, die deinem Kind helfen, eine resiliente Persönlichkeit zu entwickeln.


​1. Hör auf zu fragen: "Wie war die Schule?"


​Wir meinen es gut, aber fĂŒr ein Kind, das sich 7 Stunden lang in der Schule konzentrieren, stillsitzen und sozial anpassen musste ("Masking"), ist diese Frage oft zu viel. Zuhause ist der sichere Hafen, wo die Maske fĂ€llt.


​Was du stattdessen tun kannst:


Achte auf Signale. Wenn dein Kind mĂŒrrisch nach Hause kommt, Geschwister anmeckert oder wegen einer Kleinigkeit weint, braucht es keine Fragen, sondern Ruhe.


​Das braucht dein Kind:

"Ich sehe, dass du gerade viel mit dir rumtrÀgst. Möchtest du dich erst mal kurz ausruhen, bevor wir reden?"


​Warum das hilft:

Es gibt dem Kind Raum, um emotional runterzufahren, bevor es kommunizieren muss.

Mutter umarmt Kind auf dem Sofa, um Schulkinder emotional zu stÀrken und Ruhe zu geben.
Mutter umarmt Kind auf dem Sofa, um Schulkinder emotional zu stÀrken und Ruhe zu geben.

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​2. Glaube an das Gute in ihnen (besonders wenn sie sich "schlecht" benehmen)


​Im Alter von 6 bis 10 Jahren beginnt sich die IdentitĂ€t zu formen. Wenn Kinder sich "daneben" benehmen – Augenrollen, Widerworte, Streit –, und wir ihnen das GefĂŒhl geben, sie seien "böse", ĂŒbernehmen sie dieses Bild in ihr Selbstkonzept.


​Der Perspektivwechsel:

Dein unerschĂŒtterlicher Glaube daran, dass sie im Kern gute Kinder sind, ist ihr Anker.


​Das braucht dein Kind:

"Es wirkt so, als hÀttest du einen harten Tag. Irgendwas beschÀftigt dich. Ich bin da, wenn du bereit bist."


​Warum das hilft:

Um Schulkinder emotional zu stĂ€rken, mĂŒssen sie wissen, dass deine Liebe nicht an Bedingungen geknĂŒpft ist. Das verhindert, dass sie sich selbst als "Problemkind" abstempeln.


​3. Erlaube ihnen, manchmal wieder "klein" zu sein


​Es ist paradox: Sie wollen unabhĂ€ngig sein, aber der Druck der "großen Welt" ist schwer. Manchmal Ă€ußert sich das in Babysprache, Albernheit oder dem Wunsch, getragen zu werden.


​Kein Grund zur Sorge:

Diese Regression ist normal. Es ist ein Auftanken von Sicherheit.


​Das braucht dein Kind:

"Du wirst so schnell groß, UND du darfst mich trotzdem noch so brauchen wie frĂŒher. Beides ist okay."


​Warum das hilft:

Wahre UnabhÀngigkeit wÀchst aus sicherer AbhÀngigkeit.


Vater umarmt sein großes Kind beim Mittagsschlaf auf dem Sofa, ein Symbol dafĂŒr, Schulkinder emotional zu stĂ€rken.
Vater umarmt sein großes Kind beim Mittagsschlaf auf dem Sofa, ein Symbol dafĂŒr, Schulkinder emotional zu stĂ€rken.

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​4. Grenzen setzen – ohne Vortrag


​Kinder in diesem Alter testen Grenzen. Sie verhandeln alles. Wenn wir dann anfangen, uns zu rechtfertigen oder lange ErklĂ€rungen abzugeben, signalisiert das Unsicherheit. Kinder riechen Unsicherheit und drĂŒcken dann noch fester dagegen.


​Klarheit schafft Sicherheit:

​Das braucht dein Kind: "Ich höre dich. Die Antwort ist trotzdem Nein." (Und dann: Punkt. Pause. Nicht weiterreden.)


​Warum das hilft:

Klare, ruhige Grenzen ohne emotionalen Ballast geben Halt und Struktur.


​5. Scheitern lassen, ohne sofort zu "belehren"


​Die Hausaufgaben vergessen? Eine schlechte Note? Streit mit dem besten Freund? Der erste Impuls ist oft: "Hab ich dir doch gesagt..." oder "Daraus musst du jetzt lernen, dass..."


​Stoppe den Lehrmeister-Modus:

Dein Kind spĂŒrt die Konsequenz bereits. Deine Belehrung fĂŒgt nur Scham hinzu.


​Das braucht dein Kind:

"Danke, dass du mir das erzÀhlst. Das ist echt hart. Ich hör dir zu."


​Warum das hilft:

Vertraue darauf, dass sie um Rat fragen, wenn sie soweit sind. Um Schulkinder emotional zu stĂ€rken, mĂŒssen wir erst der sichere Hafen sein, bevor wir der Lehrer sind.


Sitzt dein Kind frustriert vor Hausaufgaben, sollte ein Elternteil es trösten, um Schulkinder emotional zu stÀrken
Sitzt dein Kind frustriert vor Hausaufgaben, sollte ein Elternteil es trösten, um Schulkinder emotional zu stÀrken

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​6. Zeig deine eigenen "unperfekten" Seiten


​Kinder denken oft, Erwachsene wĂŒssten alles und machten alles richtig. Das erzeugt Druck.


​Werde menschlich:

ErzĂ€hle von deiner eigenen Kindheit – und zwar von den peinlichen, schwierigen Momenten, nicht nur von den Erfolgen.


​Das braucht dein Kind:

"Als ich 8 war, hatte ich damit auch Probleme. Mir hat damals geholfen, dass..."

​Warum das hilft: Das schafft Vertrauen und nimmt ihnen die Angst vor der eigenen Unvollkommenheit.


​Fazit: Starke Kinder brauchen starke Begleiter


​Um Schulkinder emotional zu stĂ€rken, mĂŒssen wir nicht perfekt sein. Wir mĂŒssen nur prĂ€sent sein, ihre GefĂŒhle aushalten und ihnen zeigen: Du bist gut, so wie du bist – auch wenn der Tag mal schwierig war.


​Bei rainbowatch© wissen wir, dass Lernen mehr ist als nur Schule. Es ist Persönlichkeitsentwicklung. Unsere Accessoires unterstĂŒtzen Kinder dabei, SelbststĂ€ndigkeit zu lernen – Schritt fĂŒr Schritt, in ihrem eigenen Tempo.

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