Schulkinder emotional stÀrken: 6 Dinge, die dein Kind jetzt von dir braucht
- Anne Dietrich
- 23. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Wenn unsere Kinder in die Schule kommen, erwarten wir oft, dass sie plötzlich "groĂ" sind. Sie lernen Rechnen, Schreiben und die Uhr zu lesen (vielleicht sogar schon mit ihrer ersten rainbowatch©). Doch emotional befinden sich Kinder zwischen 6 und 10 Jahren in einer riesigen Umbruchphase â oft auch "WackelzahnpubertĂ€t" genannt.
âWie können wir als Eltern Schulkinder emotional stĂ€rken, ohne dabei stĂ€ndig in MachtkĂ€mpfe zu geraten? Basierend auf kinderpsychologischen Erkenntnissen haben wir 6 essenzielle Strategien zusammengefasst, die deinem Kind helfen, eine resiliente Persönlichkeit zu entwickeln.
â1. Hör auf zu fragen: "Wie war die Schule?"
âWir meinen es gut, aber fĂŒr ein Kind, das sich 7 Stunden lang in der Schule konzentrieren, stillsitzen und sozial anpassen musste ("Masking"), ist diese Frage oft zu viel. Zuhause ist der sichere Hafen, wo die Maske fĂ€llt.
âWas du stattdessen tun kannst:
Achte auf Signale. Wenn dein Kind mĂŒrrisch nach Hause kommt, Geschwister anmeckert oder wegen einer Kleinigkeit weint, braucht es keine Fragen, sondern Ruhe.
âDas braucht dein Kind:
"Ich sehe, dass du gerade viel mit dir rumtrÀgst. Möchtest du dich erst mal kurz ausruhen, bevor wir reden?"
âWarum das hilft:
Es gibt dem Kind Raum, um emotional runterzufahren, bevor es kommunizieren muss.

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â2. Glaube an das Gute in ihnen (besonders wenn sie sich "schlecht" benehmen)
âIm Alter von 6 bis 10 Jahren beginnt sich die IdentitĂ€t zu formen. Wenn Kinder sich "daneben" benehmen â Augenrollen, Widerworte, Streit â, und wir ihnen das GefĂŒhl geben, sie seien "böse", ĂŒbernehmen sie dieses Bild in ihr Selbstkonzept.
âDer Perspektivwechsel:
Dein unerschĂŒtterlicher Glaube daran, dass sie im Kern gute Kinder sind, ist ihr Anker.
âDas braucht dein Kind:
"Es wirkt so, als hÀttest du einen harten Tag. Irgendwas beschÀftigt dich. Ich bin da, wenn du bereit bist."
âWarum das hilft:
Um Schulkinder emotional zu stĂ€rken, mĂŒssen sie wissen, dass deine Liebe nicht an Bedingungen geknĂŒpft ist. Das verhindert, dass sie sich selbst als "Problemkind" abstempeln.
â3. Erlaube ihnen, manchmal wieder "klein" zu sein
âEs ist paradox: Sie wollen unabhĂ€ngig sein, aber der Druck der "groĂen Welt" ist schwer. Manchmal Ă€uĂert sich das in Babysprache, Albernheit oder dem Wunsch, getragen zu werden.
âKein Grund zur Sorge:
Diese Regression ist normal. Es ist ein Auftanken von Sicherheit.
âDas braucht dein Kind:
"Du wirst so schnell groĂ, UND du darfst mich trotzdem noch so brauchen wie frĂŒher. Beides ist okay."
âWarum das hilft:
Wahre UnabhÀngigkeit wÀchst aus sicherer AbhÀngigkeit.

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â4. Grenzen setzen â ohne Vortrag
âKinder in diesem Alter testen Grenzen. Sie verhandeln alles. Wenn wir dann anfangen, uns zu rechtfertigen oder lange ErklĂ€rungen abzugeben, signalisiert das Unsicherheit. Kinder riechen Unsicherheit und drĂŒcken dann noch fester dagegen.
âKlarheit schafft Sicherheit:
âDas braucht dein Kind: "Ich höre dich. Die Antwort ist trotzdem Nein." (Und dann: Punkt. Pause. Nicht weiterreden.)
âWarum das hilft:
Klare, ruhige Grenzen ohne emotionalen Ballast geben Halt und Struktur.
â5. Scheitern lassen, ohne sofort zu "belehren"
âDie Hausaufgaben vergessen? Eine schlechte Note? Streit mit dem besten Freund? Der erste Impuls ist oft: "Hab ich dir doch gesagt..." oder "Daraus musst du jetzt lernen, dass..."
âStoppe den Lehrmeister-Modus:
Dein Kind spĂŒrt die Konsequenz bereits. Deine Belehrung fĂŒgt nur Scham hinzu.
âDas braucht dein Kind:
"Danke, dass du mir das erzÀhlst. Das ist echt hart. Ich hör dir zu."
âWarum das hilft:
Vertraue darauf, dass sie um Rat fragen, wenn sie soweit sind. Um Schulkinder emotional zu stĂ€rken, mĂŒssen wir erst der sichere Hafen sein, bevor wir der Lehrer sind.

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â6. Zeig deine eigenen "unperfekten" Seiten
âKinder denken oft, Erwachsene wĂŒssten alles und machten alles richtig. Das erzeugt Druck.
âWerde menschlich:
ErzĂ€hle von deiner eigenen Kindheit â und zwar von den peinlichen, schwierigen Momenten, nicht nur von den Erfolgen.
âDas braucht dein Kind:
"Als ich 8 war, hatte ich damit auch Probleme. Mir hat damals geholfen, dass..."
âWarum das hilft: Das schafft Vertrauen und nimmt ihnen die Angst vor der eigenen Unvollkommenheit.
âFazit: Starke Kinder brauchen starke Begleiter
âUm Schulkinder emotional zu stĂ€rken, mĂŒssen wir nicht perfekt sein. Wir mĂŒssen nur prĂ€sent sein, ihre GefĂŒhle aushalten und ihnen zeigen: Du bist gut, so wie du bist â auch wenn der Tag mal schwierig war.
âBei rainbowatch© wissen wir, dass Lernen mehr ist als nur Schule. Es ist Persönlichkeitsentwicklung. Unsere Accessoires unterstĂŒtzen Kinder dabei, SelbststĂ€ndigkeit zu lernen â Schritt fĂŒr Schritt, in ihrem eigenen Tempo.




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